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© Linz am Rhein, 2019 , wundervollmomente 

  • Wundervollmomente

Boho oder Vintage? Zwei Hochzeitskonzepte im Vergleich

In den letzten Jahren liegen bei Hochzeiten die Themen „Boho“ und „Vintage“ total im Trend. Wir stellen fest, dass viele Bräute aber auch Kollegen in der Hochzeitsbranche, beide Begriffe als Synonym füreinander verwenden, also immer das gleiche meinen, egal ob Sie nun von „boho“ oder „vintage“ sprechen, dabei sind beide Wedding-Konzepte eigentlich total verschieden. Wir möchten heute ein wenig für Klarheit sorgen und gehen der Frage auf den Grund, welche Elemente zu diesen Hochzeitsthemen dazugehören.



Boho-Hochzeit


Der Begriff „Boho“ ist abgeleitet aus dem englischen Wort „bohemian“ was so viel bedeutet wie „unkonventionell“. Und genau dieses Wort beschreibt auch den Stil einer Boho-Hochzeit sehr gut. Alles kann, nichts muss – Ihr macht die Regeln.

Boho ist ein tolles Konzept für alle Freigeister, Weltenbummler und Blumenkinder, denen das Prinzessinnenkleid, der pompöse Empfang und die High-Heels einfach zu viel sind.


Der Boho-Chic entstand Ende der 1990er Jahre und wurde insbesondere durch Stil-Ikonen wie Kate Moss oder Sienna Miller weltbekannt. Nach einer kurzen Ruhepause sieht man diesen Stil seit ein paar Jahren wieder häufiger. Romantische Spitze und wilde Fransen werden locker miteinander kombiniert, Naturmaterialien wie Leinen, Leder, Federn oder grobe Baumwolle sieht man überall, abgerundet durch Akzente in Silber oder Gold, viele Armbänder und auffälligen Schmuck.


Der Boho-Stil erinnert ein wenig an die vergangenen Tage der Hippie Zeit in den 1960er und 1970er Jahren, gepaart mit Einflüssen aus dem Gypsy- und Ethno Stil, wie zum Beispiel Patchwork-Stoffe, Maxikleider, Rüschen und Volants, Stickereien, Animal-Print, Blumen oder afrikanische und orientalische Muster.


Kurzum, das Boho-Thema ist alles andere als langweilig und lässt viel Raum für Kreativität. Fühlt euch also frei in der Interpretation und Umsetzung dieses Stils.


Unsere Tipps:

Location:

Eine freie Trauung in der Natur, draußen im Wald, auf einer Lichtung oder im Kornfeld sind perfekte Orte für ein Boho-Ja-Wort.

Toll sind auch Feiern im riesen Tipi, einem Zelt oder einer Scheune, eine lockere Gartenparty oder ein Beach-Club – Hauptsache draußen, in entspannter Atmosphäre und ohne Zwänge.


Deko:

Traumfänger, Lichterketten, Federn und jede Menge Kerzen dürfen nicht fehlen. Textilien wie Samt, Perserteppiche, Felle oder grobe Stoffe aus Strick und Leinen schaffen Gemütlichkeit.

Bunte Farben trifft man bei Hippie oder Ethno inspirierten Festen, wer es schlichter mag setzt auf viel Grün, Beeren- und Rottöne. Rattan Möbel, Holz und Naturmaterialien runden das Konzept ab. Dieses Jahr besonders im Trend: Trockenblumen, Gräser wie Pampasgras und große Grünpflanzen wie Farne, Palmen und kleine Bäumchen.


Kleid & Outfit:

Luftige, fließende Stoffe und Schnitte rufen nach Freiheit – Korsagen sucht man hier vergebens, dafür sind Spitze, Schnürungen und Volants gerne gesehen. Untenrum: Flache Schuhe oder barfuß – Hauptsache bequem und unkompliziert. Accessoires reichen von Hüten mit Federn, Blumenkränzen bis hin zu Kopftüchern und Headpieces oder man bleibt ganz natürlich mit offenen, wilden Haaren.

Tipp: Schöne Kleider zum kleinen Preis findet man inzwischen bei allen bekannten Labels oder man schaut nach einem schönen Strandkleid, stöbert auf einem Markt im nächsten Urlaub oder im Second-Hand Shop. Der Bräutigam darf ebenfalls ganz entspannt erscheinen, ein lockerer Leinenanzug ist für dieses Thema perfekt.




Vintage-Wedding


Auch der Begriff „Vintage“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „klassisch/traditionell“. Auch hier ist der Name Programm – eine Vintage-Hochzeit erinnert an die alten Zeiten, genauer gesagt an die Zeit zwischen 1920 und 1960, als man die Nylonstrümpfe noch mit Haltern trug, sich die Haare in Wellen legte und der eigenen Weiblichkeit huldigte.

Auf Vintage-Feiern findet man daher alles, was diese Zeiten ausmacht, Antiquitäten, alte Koffer, Bücher, Kristallgläser, Spitzen- und Häkeltischdecken, wertige Stoffe und Schwarz-Weiß Bilder der Familie. Ihr müsst aber keine Angst haben, nicht alles bei einer Vintage-Hochzeit muss alt sein, ein gesunder Mix aus Alt und Neu macht den Stil interessant und bringt ihn in die Neuzeit. Dieses Hochzeitsthema ist sehr wandelbar und lässt sich sowohl elegant und stilvoll, ganz im Stil der 1940er Jahre oder opulent und glitzernd, a la Gatsby umsetzten. Ihr entscheidet was euch gefällt.


Unsere Tipps:


Location:

Eine alte Villa, ein Gutshaus oder ein nostalgisches Café sind die perfekte Kulisse für eine Hochzeit im Vintage-Stil. Gibt es dazu noch einen Kamin, bequeme Sofas, Holztische und Stühle, vielleicht einen opulenten Spiegel und Stuck an den Decken, kann nichts mehr schief gehen. Aber auch ein Stilbruch ist möglich, Nostalgie gepaart mit Beton und Metall z.B. in einer Halle oder einem Gewächshaus sind super spannend.


Deko:

Helle Farben wie Weiß- und Cremetöne und Pastellnuancen passen super ins Thema und werden durch farbliche Akzente abgerundet – zum Beispiel durch Blumen, hier besonders Nelken, Rosen und Schleierkraut. Spitze, Spitze, Spitze wohin man schaut, sei es auf dem Tisch, an den Menü- und Einladungskarten oder als Deko der Blumenvasen. Schaut nach Deko-Elementen wie Kerzenleuchtern, Kristallgläsern, Vasen und feinem Porzellan, oder Stücken im Shabby-Chic oder Landhausstil, wie aufgewertete alte Möbel aus geweißtem Holz, Metallkannen, Eimern, Holzkisten- und Fässern. Tipp: Flohmärkte und Second-Hand Kaufhäuser sind wahre Schatztruhen für echte Vintage-Stücke und besondere Accessoires.


Kleid & Outfit:

Zarte Spitze, lange Ärmel und nostalgische Schnitte sind hier häufig anzutreffen. Spezielle Vintage-Brautmodenläden bieten euch Fundstücke aus 2. Hand, aber auch neue Kleider in diesem Stil sind aktuell total im Trend und in jeder guten Boutique zu finden. Tipp: Oma oder Mama haben ihr Brautkleid noch? Perfekt! Probiert es an und überlegt wie man es ggf. mit Hilfe einer Schneiderin noch etwas anpassen kann, so könnt ihr nicht nur Geld sparen sondern auch ein Stück Familiengeschichte integrieren.

Dazu kombiniert ihr am besten halbhohe Schuhe mit Riemchen, klassische Pumps oder Ballerinas.

Schleier und anderer Kopfschmuck, wie kleine Hüte oder Fascinator lassen sich ebenfalls toll kombinieren und runden den Look ab. Der Bräutigam trägt dazu z.B. einen Anzug mit Hosenträgern, eine Fliege, Schiebermütze und Lederschuhe.



Welches Wedding-Konzept gefällt euch besser? Oder plant ihr vielleicht sogar einen der beiden Stile auf eurer Hochzeit umzusetzen? Lasst es uns wissen!